Lackpipette für Steinschlag

Schwierigkeit
leicht
Zeitaufwand
15min pro Steinschlag
Kosten
30€
Ersparnis
Werterhalt des Autos
Zusätzliches Werkzeug
Polierwerkzeug
Das Problem:Steinschlag – meist an Stoßstange, Kühlergrill, Motorhaube, Vorderkante Dach;
Durch Steinschlag splittert der Lack ab und hinterlässt einen Krater. Die beschädigte, ungeschützte Stelle muss wieder isoliert werden, da sie sonst innerhalb kurzer Zeit rostet.
Film – SET Steinschlag mit Pipette reparieren 
Lackpipette für Steinschlag Die Methode Steinschläge mit einer Lackpipette zu reparieren wurde von dasAuto entwickelt und ist absolut neu. Alle bisherigen Möglichkeiten den typischen Steinschlag auf Motorhaube und Vorbau zu beheben, bringen kein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis. Die Innovation in diesem Bereich ist die Lackpipette.
Eine exakte Dosierung ist durch die winzige Öffnung der Pipette (0,2 mm) möglich. Die Lackpipette wird in Kombination mit dem Lackstift angeboten. dasAuto verwendet ausschließlich Qualitäts Acryllacke von Glasurit. Jeder Farbton wird exakt nach Farbcode lt. Fahrzeughersteller gemischt und für Sie abgefüllt. Die schnell trocknenden Acryl-Lacke sind lösungsmittelarm (VOC), haben höchste Füll- und Deckkraft und eine hervorragende Haftung. Übrigens: Auch viele Werkstätten arbeiten bereits mit dasAuto Lackpipette.
Und so geht`s:
Rost entfernen Weg mit dem Rost! Alle losen und abstehenden Lack- und Rostpartikel müssen mit einem spitzen Gegenstand
abgekratzt und entfernt werden.
Mit Silikonentferner die schadhafte Stelle gründlichst von Fett und Silikon sowie Lack- und Rostteilchen reinigen.
Lack auftragen Den bewährten Lackstift zwei Minuten gut schütteln, die Kugel muss hörbar anschlagen, den Schraubverschluss öffnen, den Pinsel gut abstreifen und zur Seite legen.
Jetzt kommt die Pipette ins Spiel. Pipette am oberen Ende zusammendrücken und bis nach unten in das Fläschchen tauchen.
Den Balg auslassen und die Pipette füllt sich mit Lack. Die winzige Öffnung der Pipette – 0,2 mm – ermöglicht eine exakte Dosierung der Lackmenge und eine punktgenaue Reparatur.
Im Unterschied zum Lackstift wird der Lack nicht aufgepinselt, sondern eingetropft.
Der Krater wird dadurch leicht überfüllt, damit sich der Basislack im Steinschlag gleichmäßig verteilt. Somit werden auch die rissigen Ränder komplett abgedichtet.
Gut ein Drittel der eingefüllten Lackmenge ist Lösungsmittel und verdunstet. So entsteht Platz für den abschließenden Klarlack.
Profi Tipp:Für typische Steinschläge, die tiefe Krater verursachen, eignet sich die Lackpipette  optimal. Der Lack wird nicht gepinselt, sondern eingetropft und versiegelt so den Krater luft- und wasserdicht.
Schleifen und Klarlack  Jetzt muss der überschüssige Basislack der sich durch die Überfüllung noch am äußeren Rand des Kraters befindet, entfernt werden. Dazu wird das mitgelieferte Schleifholz mit dem dazugehörigen Wasserschleifpapier – Körnung P2000 – umwickelt. Mit viel Wasser und leichtem Druck kreisförmig den überschüssigen Basislack abschleifen.
Ohne Schleifholz besteht die Gefahr, auch den eingetropften Lack im Krater zu entfernen.
Zwischendurch das Ergebnis immer wieder prüfen.
Auf die gereinigte und trockene Stelle wird nun der Klarlack eingetropft und deutlich überfüllt.
Der Klarlack muss jede noch so kleine Ritze füllen und abdichten.
Achtung:Halten sie unbedingt eine Trockenzeit von zwei Tagen ein.
Der Klarlack muss völlig ausgehärtet sein, um sich gut schleifen zu lassen.
Schleifen und polieren
Diese mindestens 2 Tage ausgehärtete Schutzlackschicht wird wieder mit viel Wasser, Schleifholz und Wasserschleifpapier – Körnung P2000 vorsichtig bis auf ein leicht überhöhtes Niveau abgenommen.
Diese geringe, jedoch wichtige Überfüllung gewährleistet einen 100 % dichten Abschluss.
Die durch das Schleifen matte Oberfläche wird jetzt mehrmals poliert und auf Hochglanz gebracht.
Es wird Ihnen nicht immer gelingen, den Lackschaden gänzlich unsichtbar zu machen.
Doch diese neue Reparaturmethode ermöglicht ein erstklassiges Ergebnis. Nicht nur optisch perfekt, auch absolut luft- und wasserdicht. Ohne Sauerstoff keine Oxidation – rosten ist nicht mehr möglich.
Written by Thomas Langs