Projekt Drifter: Lack „zieht auf“ und wird repariert

Vorbereitung: Der Scheinwerfertopf wurde mit 2K Basislack lackiert, der Lack zieht auf und bildet Runzeln.
Aufgabe: Lackierung am Scheinwerfertopf reparieren
Material: Wasserschleifpapier, Säureprimer, dasAuto Lackspray

Video: Kawasaki Drifter – Lack zieht auf und bildet Runzeln

 

So geht’s

In diesem Fall entstand die Materialunverträglichkeit durch verschiedene alte Schichten an Kitt, Grundierung und Lack. Nach der Grundierung sieht der Scheinwerfertopf noch gut aus, das Lösungsmittel im Lackspray reagiert mit einer alten, darunter liegenden Schicht. So entstehen Runzeln.

1. Zurück zur Drifter

Der Scheinwerfertopf wird mit Wasserschleifpapier (Körnung P 500 – P 800) komplett angeschliffen. Die Problemzonen (dort wo der Lack aufzieht) wieder absolut glatt schleifen und anschließend mit Silikonentferner gründlich reinigen.

2. Säureprimer, die Lösung

Der 2K Säureprimer wird aktiviert und ca. 2 Minuten kräftig geschüttelt. Die Problemstellen mit hauchdünnen Schichten überziehen. Das garantiert einerseits die Haftung mit dem Untergrund, andererseits kann so das Lösemittel im Säureprimer nichts von der alten Oberfläche lösen.Diesen Vorgang mehrmal wiederholen. Letzte Schicht satt und deckend lackieren. Somit ist die Oberfläche perfekt isoliert und grundiert.

 

dasAuto Lackspray mit Säureprimer isolieren
Den Säureprimer hauchdünn aufsprühen

 

 

dasAuto Lackspray Säureprimer
Anschließend mit Säureprimer deckend den kompletten Topf isolieren

 

3. Mit dasAuto Lackspray lackieren

Nach ca. 30 Minuten Trockenzeit kommt der dasAuto Lackspray wieder zum Einsatz. Den Lackspray ca. 3 Minuten lang schütteln bis die Kugel im Inneren anschlägt. Atemmaske aufsetzen, Handgriff anbringen und in 2 dünnen Schichten den Basislack Reihe 55 aufsprühen. Idealer Abstand zum lackierenden Objekt sind 15 – 20 cm, ideale Temperatur 20 – 25 °C. Zwischen den Sprühvorgängen immer wieder ca. 3 Minuten ablüften lassen.
dasAuto Lackspray
Mit dasAuto Lackspray fertig lackieren

Written by Thomas Langs